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Michael: Hi! Hier wollen wir Euch die Geschichte der Mirrormen erzählen, und ich fang einfach mal an:Ich heiße Michael Zöller. Genau: wie der DJ aus dem Zwischenfall, mit dem ich allerdings kein Stück verwandt bin. Dennoch scheinen wir zumindest auf ähnliche Musik zu stehen. Doch eigentlich komme ich aus der HardRockSzene, spiele Gitarre & Bass, habe aber seit einigen Jahren meine Scheuklappen geöffnet, um verschiedenartige andere Musik zu hören und zu machen. Ich begann Ende 97 regelmäßig bei Bernd aufzukreuzen, um mit meinem 8Spur-Rekorder und seinem Keyboard als Begleitinstrument verschiedene Sachen aufzunehmen. Bernd bediente dabei den Rekorder. Tja, bis im April 98 plötzlich ein Programm namens Cubase auf seinem Rechner war, ein Synthesizer daneben stand und er sagte: "Hör und schau mal, wir machen das jetzt mal anders!"

Bernd: Hallo, ich bin Bernd Steenken und mittlerweile hauptamtlicher Soundtechniker und Keyboarder. In meinen ganz jungen Jahren war ich Metalhead, spielte auch Bass, habe dann aber etwa zur gleichen Zeit wie Michael - den ich schon seit etlichen Jahren von der Schule her kenne - die "Gruft" für mich entdeckt, recht zügig die Altlasten über Bord geworfen und das Keyboard meines Vaters beschlagnahmt. Als wir dann begannen mit Cubase zwei alte Songs von Michaels Ex-Band neu aufzunehmen, war es dementsprechend klar, daß ich vor allem auf gute Synthsounds achtete. Wir hatten uns die ganze Zeit keine Gedanken gemacht, wer denn die Songs singen sollte, Michael schied völlig aus und mehr als einfache tiefe Passagen bekam ich auch nicht fehlerfrei hin... Michael schlug dann vor unseren guten Bekannten Heinz mal zu fragen, ob er Lust hätte.

Heinz: Hi, ich bin Heinz Funke und singe in der Band. Als das alles ins Rollen kam fragten Bernd und Michael mich, ob ich Lust hätte, zu einigen ihrer Stücke zu singen. Ich hörte sie mir an und sie gefielen mir. Ich sang die Parts ein, die Bernd und Michael im Grunde genommen schon fertiggeschrieben hatten. Außerdem half ich beim Fertigstellen von "An immortal dream" und "Voices in my head". Hauptsächlich bestand dies darin, dass ich die mehr oder minder fertigen Schlagzeugparts an einigen Stellen überarbeitete, da ich nicht nur singe, sondern auch noch Schlagzeug spiele. Dies hält in der Band derzeit aber nur Einzug in die Drum-Programmierung, was auch vorerst wohl so bleiben wird, da sich unser Stil zurzeit mehr in den elektronischen Bereich entwickelt. Dies spiegelt sich natürlich dementsprechend auch im Schlagzeugsound wider. Ich habe dann auch noch meinen Teil zu den Melodien der Lieder beigesteuert, da ich sie schließlich auch singen sollte.

Bernd: Michael und ich waren begeistert, wie Heinz unseren Melodien höheres Leben einhauchte. Schnell waren die Rohmixe der vier Songs hergestellt.

Michael: Während ich mir wieder und wieder die Songs hinsichtlich Abmischfehlern anhörte, machten sich Heinz und Bernd noch an das meiner Meinung nach richtig professionelle Booklet...

Heinz: Ich hatte das Titelbild gemalt, Bernd einige Fotos bearbeitet und das alles schmiedete Bernd schließlich in der elterlichen Druckerei zusammen. So entstand unsere Demo-CD.

Bernd: Im September 98 begannen wir, die "Mirrormen - Water falls" an unsere Bekannten zu verteilen und stießen durchweg auf positive Äußerungen.

Heinz: Das motivierte uns dann auch dazu ein Exemplar an das Magazin ORKUS zu senden. Im Endeffekt waren wir nicht sonderlich begeistert von der Rezension, da der Rezensent unserer Meinung nach nicht wirklich aufmerksam unsere Stücke angehört hatte. Aber das sollte vielleicht jeder selber beurteilen, denn die Rezension steht unter diesem Absatz: (Zu bemerken ist jedoch, dass die Tippfehler vom Renzensenten gemacht wurden!) Rezension Orkus

Michael: Ich dachte, daß vor allem die letzten beiden Stücke genau das seien, was wir machen sollten: traurigschön, kraftvoll-pathetisch... dann trafen sich Bernd und Heinz im Dezember 98 alleine zu einer Songwriting-Session...

Heinz: Das war Nini's erster kleiner Tod.("lacht")

Michael: Keep on rocking in a free world...("grinst")

Bernd: Ich kaufte einen Sampler, hörte ein paar Samples durch und komponierte mit Heinz einige Grundideen, dabei wurde mir klar: ich will unbedingt diese neuen elektronischen Sounds in unseren Songs haben...

Heinz: Diese neuen Sounds von Prologue und Pretender passten besser zu der Art, wie ich eigentlich singen wollte, ich steuerte die ersten Texte unseres Konzeptalbums bei und war gespannt, wie Michael reagieren würde...

Michael: Ich glaube es war Ende Januar als ich die Songideen das erste mal hörte. Mir gefielen die Dinger, ich hatte aber Probleme mir dazu eine Gitarre vorzustellen. Ich machte erstmal das besste daraus und brachte alles in eindeutige Diatonie...

Bernd: Irgendwie hat sich die Sache dann etwas beschränkt durch meinen Umzug nach Berlin und wir fanden recht wenig Zeit, diese verschwendeten wir dann auch noch in Kleinigkeiten. Heinz: Wir kamen nicht so richtig weiter, da wir auch alle beruflich bzw. studiumsbedingt wenig Zeit hatten, es wurde Spätsommer bis wir endlich wieder brauchbar komponierten. Es entstand ein Song (Arbeitstitel: a mother's words), der eine schöne Synthese unserer neuen Elemente und der alten Mirrormen-Merkmale war. Allerdings verzettelten wir uns dann darin unsere anderen Songs immer wieder irgendwie zu überarbeiten.

Michael: Bis wir dann Ende des letzten Jahres unseren neuen Sound definierten: Elektronischer, weniger klassisch, intensiver. Das jüngste Produkt dieser Überlegungen (Arbeitstitel:Endzeit) überrascht mich bei jedem Hören wieder: eine Gitarrenidee, die absolut passend in einem Elektrosong aufgeht!

Bernd: Ja, und da sind wir jetzt angekommen...

Heinz: Und so soll's auch weitergehen, denn fast die komplette Story des Konzeptalbums steht jetzt und wir arbeiten fleißig weiter an der Musik...

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